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[Lesetipp]: Hintergrundanalyse zu den US-Cyberattacken auf Nordkorea

Vor wenigen Tagen wurde durch einen Bercht der New York Times bekannt, dass die USA seit mehreren Jahren Cyberattacken gegen Nordkorea durchführen um die dortige Entwicklung von ICBM (Intercontinal ballistic missiles) zu stören. Dieses sogenannte „Left of launch“-Programm wurde angesichts der Erkenntnis initiiert, dass Nordkorea mit der Entwicklung von Raketensystemen signifikante Fortschritte erzielt hat, andererseits der Aufbau eines US-amerikanischen Raketenabwehrschirm (GMD – Ground based missile defence) trotz enormer finanzieller Aufwendungen nicht zuverlässig funktioniert. Obama selbst soll die Analogie des „hitting a bullet with a bullet“ für die technischen Probleme eines solchen Ansatzes geprägt haben.

Als Lesetipp an dieser Stelle ein ausführlicher (englischer) Text auf jalopnik.com (lokale Kopie), der sich mit dem sicherheitspolitischen Kontext dieses Cyberprogramms (aus Sicht der USA) auseinandersetzt.  In wiefern der Erfolg des Ansatzes aus militärstrategischer Sicht tatsächlich bewertet wird, bleibt jedoch offen. Trotzdem sehr lesens.

 

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