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[Lesetipp] Studie vergleicht Ausgaben für Cyber-Offensive und Defensive // Korrektur

Die Seite heise.de (lokale Kopie) berichtet aktuell über eine Studie dess Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF e.V.), in der diese die Ausgaben Deutschlands und der USA im Bereich der Offensive und der Defensive im Cyberspace gegenüberstellen. Die Studie (die bislang noch nicht öffentlich ist). Für Deutschland kommen die Autoren zu folgendem Schluß, „dass Deutschland und die USA circa 15-mal mehr Geld in die Cyberoffensive stecken als in die Defensive„:

Die zivile Seite hat in den letzten Jahren aufgestockt, allerdings auf niedrigem Niveau. Das Bundeskriminalamt (BKA) erhält mehr Stellen für IT-Spezialisten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird personell um fast ein Drittel von rund 600 auf knapp 800 Mitarbeiter aufgestockt. Für die zivile IT-Sicherheitsforschung stehen nun 42 Millionen Euro statt 30 Millionen Euro zur Verfügung.

Demgegenüber ist auf Seiten der Angreifer ein Aufstocken allein beim Bundesnachrichtendienst (BND) auf 300 Mio. Euro für Aktivitäten im Cyberraum zu verzeichnen. Die neu gegründete Hackerbehörde ZITIS und der Verfassungsschutz weiten ihre Aufgaben aus und beabsichtigen, Server im Ausland anzugreifen. Zugleich wurde bei der Bundeswehr das frühere Kommando Strategische Aufklärung von 6000 Soldaten und Mitarbeitern in eine eigene Cyber-Teilstreitkraft mit 13.000 Stellen umgebaut. (Q: heise.de)

Die Originalquelle des FIfF e.V. wird hier verlinkt sobald diese veröffentlicht wurde.

Korrektur 8.12.207: Bislang ist auch nach Rücksprachen und Nachfragen nicht klar welche Quelle hier beim heise.de Artikel wirklich verwendet wurde und wie dort Dinge gezählt und bewertet wurden um zu den besagten Schlussfolgerungen zu kommen. Insofern der Hinweis, die Aussagen entsprechend kritisch zu hinterfragen. Danke an alle kritischen Nachfragen und Hinweise dazu!!

 

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