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Weiterhin Schäden und Spätfolgen durch (Not)Petya

Die vor einigen Wochen durchgeführte Malware-Attacke (Not)Petya hat in den betroffenen Industrien offensichtlich schwere Schäden hinterlassen, die mit den Folgen der Zerstörung von Daten zum Teil nach wie vor kämpfen. Obgleich (Not)Petya zuerst wie WannaCry als typischer Verschlüsselungstrojaner betrachtet wurde, sind sich Forensiker mitterweile recht sicher dass die Erpressung von Geld bei dieser Attacke keine Rolle spielte sondern ausschließlich der Tarnung diente (Q: threatpost.com / lokale Kopie).

Laut einem Bericht von heise.de (lokale Kopie), der sich auf Meldung betroffener Unternehmen bezieht werden die Schäden bereits auf einiger hunderte Millionen Dollar geschätzt. So gibt es Meldungen des Logistikunternehmens TNT , von Nivea und Reckitt Benckiser das man erst in den kommenden Wochen bis Monaten mit einer Wiederherstellung aller betroffenen Systeme rechnet. (Q: ZDNet.de / lokale Kopie). Auch das Schifffahrtsunternehmen Maersk berichtet laut heise.de von schweren Schäden, „nach Informationen von heise online legte der Trojaner bei Maersk Systeme auf Bohrinseln lahm und brachte das Beladen und Löschen von Containerschiffen zum Stocken“.

Vermutlich wird es auch in den kommenden Woche noch Neuinfektionen mit (Not)Petya und entsprechende Schäden geben, da es nach wie vor viele tausende für die EternalBlue-Sicherheitslücke anfällige Systeme gibt (Q: threatpost.com / lokale Kopie).

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