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Cyber-Kommando der Bundeswehr in Dienst gestellt

Am vergangenen 30. Juni wurde nach dem Start des neuen Cyber-Organisationsbereiches (CIR) bei der Bundeswehr am 1.4.2017 nun auch offiziell mit einem „Unterstellungswechsel“ der neue Bereich dem zukünftig leitendenden Inspekteur Generalleutnant Ludwig Leinhos übergeben und die Umstrukturierungen innerhalb Bundeswehr institutionalisiert. Der absolute Großteil der 13.500 Dienstposten wird aus bestehenden Bereichen, insbesondere der Streitkräftebasis (SKB) umorganisiert.  Weitere Details dazu finden sich hier, in der Analyse des, den Umstrukturierungen zu Grunde liegenden Abschlußberichts des Aufbaustabes.

Die nun vollzogene Umstrukturierung wird jedoch nicht die letzte sein, denn in den folgenden Jahren wird der Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum noch weiter aufwachsen. Mit dem weiteren Aufbau des Kommando CIR und des Zentrum Cybersicherheit der Bundeswehr, sowie der anstehenden Aufstellung des Zentrum Cyber Operationen und des Zentrum Softwarekompetenz der Bundeswehr wird der Bereich schrittweise sein volles Fähigkeitsspektrum erreichen. (Q: bundeswehr.de / lokale Kopie)

Bereits seit Herbst des letzten Jahres werden die parallel begleitenden Umstrukturierungen im BMVg durchgeführt. Gleichsam wurde vor wenigen Wochen an der Bundesuniversität in München das neue Cyberforschungszentrum gegründet, dass neben den neuen Studiengängen und dem zusätzlichen wissenschaftlichen Personal dort der Cyber-Exzellenzcluster der Bundeswehr werden soll.

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