[Lesetipp]: Implikationen bei Hacking-Befugnissen von Regierungen /Update

Im Rahmen des, durch die Stiftung Neue Verantwortung initiierten transatlantischen Cyber Forums, in dem ich dankenswerterweise mitarbeiten kann, wurde gestern ein erstes, gemeinsames Working-Paper veröffentlicht, dass sich  mit „mit dem Spannungsfeld von IT-Sicherheit und staatlichen Befugnissen des Zugriffs auf Daten von Verdächtigen durch Hacking“ beschäftigt. Angesichts der aktuell durch den Bundestag beschlossenen Ausweitung des Einsatzes von staatlicher Abhörsoftware zum Zweck der Strafverfolgung neuer Kommunikationsdienste  empfehle ich die Lektüre des Working-Papers sehr, dass sich anhand von zwei Fallbeispielen aus Deutschland und den USA mit den Rahmenbedingungen, Grenzen und möglichen Alternativen zu staatlichem Hacking beschäftigt, sowie den damit verbundenen Problemen der Geheimhaltung und Sammlung von Sicherheitslücken für den verdeckten Zugriff auf Smartphones. Das Working-Paper ist hier zu finden.

Update (24.6.2017): Das Thema wurde heute auch im Deutschlandfunk in einem Interview mit Sven Herpig, dem Leiter des transatlantischen Cyberforums eingehend debatiert.