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Debatte über Einsatz von Cyberwaffen im US-Wahlkampf

In der ersten Debatte der beiden Präsidentschaftskandidaten im US-Wahlkampf ging es neben vielen anderen Themen auch um die Bedrohungen der USA im Cyberspace, die notwendigen Reaktionen darauf und den möglichen Einsatz von Cyberwaffen.

Dabei machte Hillary Clinton zum einen deutlich, dass Russland gegenwärtig einer der wichtigsten Opponenten im Cyberspace ist:

The most recent and troubling of these has been Russia. There’s no doubt now that Russia has used cyber attacks against all kinds of organizations in our country, and I am deeply concerned about this

Dabei unterstrich Clinton, dass die USA im Cyberspace jedem Angreifer gewachsen sind und – obschon mal diese Mittel nicht einsetzen will  – bereit ist sich zu verteidigen:

We need to make it very clear — whether it’s Russia, China, Iran or anybody else — the United States has much greater capacity. And we are not going to sit idly by and permit state actors to go after our information, our private-sector information or our public-sector information.

And we’re going to have to make it clear that we don’t want to use the kinds of tools that we have. We don’t want to engage in a different kind of warfare. But we will defend the citizens of this country.

Donald Trump wollte hinsichtlich der Attribution in Richtung Russland keine eindeutigen Aussagen treffen, betonte dafür jedoch, dass die USA künftig im Cyberspace zu deutlich stärkeren Mitteln greifen muss um sich den Gefahren gegenüber besser aufzustellen:

So we have to get very, very tough on cyber and cyber warfare (..) The security aspect of cyber is very, very tough. And maybe it’s hardly doable. But I will say, we are not doing the job we should be doing.

Dabei bezog Trump sich auch auf die Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus im Internet, im speziellen die ISIS-Organisation, die Hillary Clinton zufolge auch online bekämpft werden muss (Anm: wie dies seit einigen Monaten auch getan wird).

Ein Transkript der gesamten Debatte gibt es bei der Washington Post (oder hier als lokale Kopie).

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