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[Kurz notiert] Datenleck bei französischem U-Boot-Hersteller

Nicht ganz in den Bereich einer Cyberattacke, dafür aber ganz sich dem der Wirtschaftsspionage fällt der Leak von mehr als 22.000 Seiten von Präsentationsmaterial über die aktuelle U-Boot-Klasse des französischen Staatskonzerns DCNS, die an Indien, Malaysia, Brasilien, Chile und – in modifizierter Variante – auch Australien verkauft wurden. In den Präsentationen geht es unter anderem um das verwendete Torpedo-System und dürfte daher für die einen oder anderen Dienste durchaus interessant sein. Derartige Spionage ist sicherlich keineswegs neu, dessen Auswirkungen und mögliche Reaktionen von Staaten könnte in der Zukunft jedoch angesichts des weiten Aus- und Aufbaus von Cyberabwehr-Kräften möglicherweise für mehr Konfliktpotential sorgen falls Staaten beschließen sollten, solche Zugriffe mit einem Hacking-Back zu unterbinden oder gestohlene Dokumente als kritisch für die nationale Sicherheit zu bewerten und entsprechend offensiv reagieren. (Q: heise.de / lokale Kopie)

Anmerkung: Die ist ein Beitrag aus der Reihe „Kurz notiert“. Eine kleine Erläuterung dazu gibt es hier.

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